Qualitätsmanagement in der Dialyse

Unsere Dialyse ist, genau wie die Praxis, seit 2007 für ihr Qualitätsmanagement zertifiziert (aktuell nach DIN EN ISO 2008). Das gilt für alle unsere Dialysestandorte. Damit wird nachgewiesen, dass wir uns erfolgreich um den kontinuierlichen Qualitätsaufbau und die Qualitätssicherung bemühen. "QM" wird bei uns gelebt. Es ist zunächst Chefsache, und alle Ärzte stehen bei uns fest hinter diesem Programm. Die Dialysefachschwester und Pflegeleiterin Silke Mutter ist als Qualitätsmanagement-Beauftragte von Anfang an mit der Organisation und Umsetzung in der Dialyse betraut. Sie wird unterstützt von ihrer Stellvertreterin Irmgard Bernhardt und Gordana Kolb in Mindelheim. Außerdem besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Co-Qualitätsmanagement-Beauftragten Manuela Göser, die für unseren Praxisteil zuständig ist. Für das wichtige Thema Hygiene ist die Hygienebeauftragte Sabine Kraus als Fachkraft federführend.

Qualitätsmanagement bedeutet ein klares, ständig wieder überprüftes Programm für alle Abläufe der Praxis.
Alle Tätigkeiten werden standardisiert und immer weiter optimiert, mit Arbeitsplänen und Kontrollen aller wichtiger Funktionen. Das reicht vom Kühlschrankthermometer bis zu Hygienemaßnahmen, vom Ablauf medizinischer Eingriffe bis zum Putzen. Es gibt klare Programme für verpflichtende Weiterbildungen (z.B. jährliche Reanimationskurse), strukturierte und protokollierte Teambesprechungen.
Die Qualitätsmanagement-Beauftragten haben mit den Mitarbeitern ein ambitioniertes Qualitätsmanagement-Handbuch erarbeitet, in dem alles dokumentiert und fortgeführt wird, besonders die Arbeitsanweisungen. 

Zertifizierung bedeutet, dass auch wirklich Prüfungen stattfinden. Regelmäßige Selbstüberprüfung wird gefolgt von einem "Externen Audit", bei dem ein Prüfer die Zertifizierung schlussendlich erteilt oder nicht. Diese Zertifizierung ist bis heute für Arztpraxen freiwillig. Wir wollen damit für uns und nach außen belegen, dass wir hohe Standards anhaltend erfüllen.